Fit bleiben mit einer Gehhilfe

Wenn die Füße nicht mehr so recht wollen, ist das noch lange kein Grund, die Wohnung nicht mehr zu verlassen. Sollte nur das Gehen Schwierigkeiten bereiten, gibt es ja heute viele Möglichkeiten:

Gehhilfen

  1. Der Gehstock. Ich meine jetzt nicht die „Krücke“, die man meistens benutzt, wenn man sich ein Bein gebrochen hat. Nein, der Gehstock ist zivilisierter und schon viele Jahrzehnte, wenn nicht Jahrhunderte, in Gebrauch. Bei relativ leichten Beschwerden könnte er auch heute noch eine gute Unterstützung sein – ein Rollator ist aber einfach praktischer. Schon allein, weil man mit ihm so einiges mehr mitführen kann, was unterwegs eventuell gebraucht wird.
  2. Die Gehhilfe. Die sieht von weitem aus wie ein Rollator ohne Zubehör und Räder, und wird eigentlich auch nur noch selten benutzt. In der Wohnung kann es aber einen Sinn machen, solche Gehhilfe einzusetzen. Sie ist sicherer als ein Stock und billiger als der Rollator. Da man allerdings auch hier beide Hände benutzen muß, kann man auch nichts anderes transportieren. Wie beim Rollator etwa der meistens über einen Korb verfügt.
  3. Der Rollator. Das ist schon fast ein Klassiker, obwohl er noch gar nicht mal so alt ist. Rollatoren gibt es in den unterschiedlichsten Ausführungen und Preisklassen, hier ist also für jeden die richtige Gehhilfe vorhanden. Wer das Geld hat, kann sich auch einen Rollator genau nach seinen Bedürfnissen herstellen lassen. Meistens reicht aber eine optimale Anpassung.
  4. Das Elektromobil. Damit meine ich nicht die billigen Krankenkassenmodelle. Hier ist es schon fast wie bei einem Auto: vom einfachen Elektromobil, das bis ans Gartentor auseinandergefallen ist, bis zum Luxusschlitten ist alles machbar. Obwohl ich dem Elektromobil etwas skeptisch gegenüber stehe, warum, das erfahren Sie hier. Aber in einigen Fällen ist es wirklich die einzige Möglichkeit, mobil zu bleiben.
Gehhilfe und Rollator zum Wandern

Wandern ist möglich mit einer Gehhilfe

Das sind eigentlich schon die wichtigsten Gehhilfen. Sicherlich kann man noch einige andere mit aufzählen, die sind aber kaum bekannt und werden auch selten gebraucht. Spezielles für Spezialfälle.

Ich mache hier ja keine Gesundheitsberatung, denn ich bin kein Arzt. Aber ich habe Erfahrung mit älteren Leuten, die auf eine Gehhilfe angewiesen sind, und bin manchmal erschrocken, wie man sich mit dem total verkehrten Gerät durch die Gegend bewegt und dabei auch noch Folgeschäden entstehen können.

Damit Ihnen das nicht passiert, gibt es diese Seite. Wenn Sie sich alle Tipps durchlesen, werden Sie es einfacher haben, die passende Gehhilfe zu finden. Ob nun Gehstock, Rollator oder Elektromobil.